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Spurensuche...

Aho Ihr Lieben,

das war nun mein erstes Camp mit Euch. Was war ich gespannt auf Euch.
Eine so tolle Truppe ist aus "uns" geworden, dass ich am nächsten Morgen erst einmal alle vermisst habe.

Einen Teil meiner schönsten Erinnerungen teile ich nun mit Euch, denen die dabei waren und allen die noch erscheinen werden.

Nach und nach werde ich sicher noch mehr schreiben, hier erst einmal das was mir spontan einfällt:
Wie Owe morgens um halb sechs in mein Zelt schaute und sagte: "Guten Morgen Tina, darf ich schon Feuer machen? Kommst du auch gleich?"
Ich war so verdaddert, dass ich, als ich ihn so abzockeln sah lachen musste, bevor ich meine Knochen sortierte und aus dem Zelt krabbelte um zum Versorgungsbau zu laufen und mir erst einmal einen Kaffee machte. Dann saß ich mit Owe am Feuer und fand die Welt einfach nur noch herrlich!

So lief es irgendwie immer ab. Ab 6 Uhr Morgens saß immer wer am Feuer und freute sich über Gesellschaft.
Als wach würde ich mich nicht bezeichnen um diese Uhrzeit- und freiwillig in meinem Urlaub um diese Zeit aufstehen erst recht nicht
- aber in unserem Camp ist irgendwie alles anders. Und gut das es so ist!

Das gemeinsame Frühstückaufdecken klappte bereits am ersten Morgen klasse. Schnell ist der Frühstückstisch gedeckt gewesen, die Kinder schnatterten schon fröhlich und bei der dritten Tasse Kaffee angekommen habe ich schon Bärenhunger um 9.00 Uhr gehabt.
Genau- 9.00 Uhr ist das Stichwort für Max gewesen.
In der Hoffnung das überhaupt wer um diese Uhrzeit noch schläft, war die Vereinbarung, dass diejenigen dann mit der Trommel geweckt werden dürfen. Ich glaube das klappte nur ein einziges Mal- alle anderen Tage miteinander waren alle um 8.00 Uhr oben und es wurde schon gefrühstückt.

Dank des Trommelmeisters Max hatten wir sowieso ein tolles Wetter! Max hat für uns den Regen weggetrommelt und mit der Hexensuppe die er und Collin gebraut haben, wagte sich der Regen höchstens mal Morgens früh kurz an uns heran.
Somit hatten wir jeden Tag das beste Wetter welches wir uns nur wünschen konnten. Das hatte zur Folge, dass wir natürlich nachmittags in Strukkamp schwimmen gehen mussten. Welch eine Qual für uns. Wurden wir doch sauber!

Der Fußweg dorthin wurde immer mit lustigen Geschichten und Gesängen begleitet. Froh war ich, als Jerry mir sein Fahrrad gegeben hat, da ich ja nicht sooo gut zu Fuß bin. Somit durfte ich einmal mit dem Rad vorfahren und konnte uns den besten Platz ergattern. Der Rückweg war immer sehr lustig. Pia und Lotte meinten sie würden mir abends in meinen Schlafsack eine Qualle legen wollen, damit ich nicht so allein bin.
Alternativ dürfte ich Sie auch auf den Kopf bekommen. Dabei weiß doch jeder, dass Quallen in die Ostsee gehören, aber irgendwie waren die Beiden davon nicht wirklich zu überzeugen. Sie meinten eindeutig auf meinem Kopf würde Sie besser aussehen. Ob ich mich da modetechnisch noch umorientieren sollte? *mal drüber nachgrübelt *

Und sowieso- Haare- welch ein Thema!
Also wir Damen mit den langen Haaren hatten jeden Morgen unseren Spaß. Ich hatte die Aufgabe übernommen den langhaarigen unter uns einen Zopf zu flechten, damit wir einfach nicht so zersauselt aussahen. Frisch ans Werk kämmte ich Soluna, Naima, Lotte und Birte die Haare durch, flocht Zöpfe und musste mir dann dabei viele Dinge anhören.
Stolz machte mich natürlich, dass ich es "besser konnte und ohne so doll zu ziepsen wie es sonst der Fall ist!" Welch ein Kompliment.
Nur Marvin sollte mir noch unbedingt erklären, wie er es geschafft hat, meine Haare zu flechten und dabei am Ende auf 4 Strähnen kam anstatt auf 3. Aber trotzdem hielt der Zopf den ganzen Tag. Klasse Arbeit Marvin

Indianer hinterlassen ja keine Spuren, aber Ihr habt bei mir Spuren hinterlassen. Jeder von Euch auf seine Art. Ich sitze hier und lächel bei den Erinnerungen die ich mit Euch teilen darf. Ich weiß noch wie leer und verlassen mir das Camp am nächsten Tag vorkam, wie ich ständig damit gerechnet habe, dass hinter mir auf einmal einer von Euch auftaucht und mich nach irgendetwas fragt oder mit mir lacht. Ich brauchte ein paar Stunden um zu begreifen, dass Ihr nicht mehr da wart. Das die Zelte leer blieben.

Ich danke Euch allen für die Spuren die Ihr in diesem Camp bei mir hinterlassen habt. Ich freue mich darauf viele von Euch wieder zu sehen.

Aho Toki Ai (Tina)

25.7.07 12:06
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Antonia (14.5.08 18:03)
Hallo Petra,
die Tage haben mir gefallen, weil ich das pferd putzen und reiten konnte.

Liebe Grüße,Antonia


Hantojah / Website (5.6.08 12:27)



Susi (14.8.09 16:04)
Hallo Petra,
Wir sind wieder zurück in Zürich.
Fehmarn bleibt aber die Insel mit dem Indianercamp :-).
Die zwei Tage Camp sind einfach die eindrücklichste Ferienerinnerung.

Viele Grüsse aus der Schweiz,
Susi

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